Die Wahrheit über Fruit Snacks - Real Mom Nutrition

Fruchtsnacks sind Einbauten in Lunchboxen und Party-Goody-Bags. Sie treten am Fußballrand auf und sind bei Kindern beliebt (ja, auch bei mir). Aber für etwas, das sich selbst "Obst" und "Snack" nennt, werden sie auch stark überbewertet. Hier sind die drei größten Missverständnisse über Fruchtsnacks - und was ALLE Eltern über diese allgegenwärtigen kleinen Beutel wissen sollten:

Mythos Nr. 1: Fruchtsnacks sind gesund.

Hier ist die Zutatenliste für eine beliebte Marke von Fruchtsnacks mit Superhelden auf der Vorderseite der Box:

Maissirup, Zucker, Apfelmuskonzentrat, Wasser, modifizierte Maisstärke, Gelatine, enthält 2% oder weniger Zitronensäure, Vitamin C (Ascorbinsäure), natürliche und künstliche Aromen, Gelb 5, Rot 40, Natriumcitrat, Blau 1.

Hier ist die Zutatenliste für Gummibärchen:

Maissirup, Zucker, Gelatine, Dextrose, Zitronensäure, Maisstärke, künstliche und natürliche Aromen, fraktioniertes Kokosnussöl, Carnaubawachs, Bienenwachsbeschichtung, künstliche Farbstoffe Gelb 5, Rot 40, Blau 1.

Ähnlichkeiten sehen?

  • Beide haben zwei Formen von Zuckerzusatz (Maissirup und Zucker) als die beiden ersten Zutaten - das sind die Zutaten in den größten Mengen
  • Beide enthalten künstliche Aromen und Konservierungsstoffe
  • Beide enthalten drei Arten von künstlichen Lebensmittelfarbstoffen

Unterschiede sehen?

  • Fruchtsnacks haben Vitamin C hinzugefügt. Aber denken Sie daran: Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren brauchen nur 25 Milligramm Vitamin C am Tag - das ist die Menge in 3 mittelgroßen Erdbeeren ODER etwa einem Viertel einer Orange. Mit anderen Worten, C ist kein Vitamin, das furchtbar schwer zu bekommen ist.
  • Fruchtsnacks enthalten Apfelmus-Konzentrat, mit dem sich die Dose "mit Früchten gemacht" behaupten kann. Aber denken Sie daran: Fruchtkonzentrat ist eigentlich eher eine Zuckerquelle als die tatsächliche Frucht.

Mythos Nr. 2: Fruchtsnacks sind Früchte.

Ja, einige Fruchtsnacks werden mit Fruchtsaft hergestellt, aber nicht in einer sinnvollen Menge. Einige Fruchtsnacks werden mit Fruchtsaftkonzentrat hergestellt, das mehr Süßstoff als tatsächliche Frucht ist. Fruchtsnacks sollten nicht als eine Portion Obst betrachtet werden. Sie haben nicht die Faser der Frucht. Sie haben auch nicht die Textur von Früchten. So lernen Kinder, die Fruchtsnacks verschlingen, nicht, Obst zu mögen. Sie lernen, Gummis zu mögen.

Mythos Nr. 3: Fruchtsnacks sind harmlos.

Fruchtsnacks, wie andere Arten von Kaubonbons, bleiben an den Zähnen haften. Bakterien im Mund ernähren sich von diesen zuckerhaltigen Rückständen und produzieren Säuren, die Fäulnis verursachen können. Fruchtsnacks werden auch mit Zuckerzusatz geladen. Schau dir genau an, wie viel in einem kleinen Beutel steckt:

Ich weiß, dass Fruchtsnacks nicht so schnell weggehen, und ich kenne Kinder, die sie mögen. Also wenn du sie kaufen willst ...

  • Erwägen Sie, eines ohne künstliche Lebensmittelfarben zu wählen. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass das Verhalten einiger Kinder durch diese Farbstoffe beeinflusst werden kann (siehe: Sind künstliche Farbstoffe für Kinder sicher?) - und außerdem sind diese Farbstoffe einfach nicht notwendig. Mehrere Marken, darunter Annie's und Mott's, verwenden Frucht- oder Gemüsesäfte, um ihre Fruchtsnacks zu färben.
  • Behandle sie wie ein Dessert. Packen Sie Fruchtsnacks beim Mittagessen Ihres Kindes? Überspringe den Keks. Geben Sie Ihrem Kind nach dem Abendessen eine süße Mahlzeit? Fruchtsnacks sollten mit Süßigkeiten oder Eis auf Augenhöhe sein.
  • Lassen Sie Ihr Kind nach dem Essen Wasser trinken oder trinken, um die klebrigen Rückstände auf den Zähnen loszuwerden.
  • Seien Sie sicher, dass Sie tatsächliche Frucht zum Imbiss viel öfter als Fruchtsnacks anbieten.